Portal:Zeitleiste

Die Zeitleiste bietet einen schnellen Überblick über wichtige heidnische Ereignisse. Diese hier ist die Hauptzeitleiste und sollte alle Informationen zuzüglich zu den verschiedenen anderen Zeitleisten enthalten. Um einen Artikel hinzuzufügen, plaziere ihn bitte an der chronologisch dafür vorgesehenen Stelle, gib das Datum (oder auch nur Jahreszahl) und eine kurze Beschreibung an und wikilinke falls nötig zum ausführlicheren Artikel.

Alle Jahreszahlen sind in v.d.Zt. und n.d.Zt. angegeben.

 7. Jahrhundert v.d.Zt.

Polen: Im 7. Jahrhundert v.d.Zt. entwickelte sich aus der Kaschubischen Gruppe der Lausitzer Kultur die Pommerellische Gesichtsurnenkultur. Diese archäologische Kultur verbreitete sich zwischen der unteren Weichsel und der Danziger Bucht im Osten und der Stolpe im Westen. Es wird angenommen, dass die Träger der Gesichtsurnenkultur die frühen Bastarnen waren.

 6. Jahrhundert v.d.Zt.

Deutschland und Dänemark: Die Jastorfkultur ist eine nordmitteleuropäische archäologische Kultur aus der Zeit von etwa 600 v.d.Zt. bis zur Zeitenwende.

Begrenzt war die Verbreitung der Kultur nach heutigen Erkenntnissen anfangs zwischen der Weser im Westen, der Aller im Süden, und Jütland und den dänischen Inseln im Norden, später weitete sie sich auch in Richtung Rhein und Harz aus, auch reichhaltige Funde aus dem Berliner Raum und Mecklenburg-Vorpommern sind bekannt. Diese Kultur wurde von germanischen Stämmen hervorgebracht.

 5. Jahrhundert v.d.Zt.

Deutschland: Die archäologischen Funde der Harpstedt-Nienburger Gruppe, aus dem nordwestdeutschen Geestgürtel zwischen Ems und unterer Mittelelbe, nehmen eine Mittelstellung zwischen dem in der Latènezeit keltischen und der nordöstlich zwischen Wesermündung und unterer Oder sich erstreckenden Jastorfkultur ein.
Diese archäologische Kultur wird als frühe Stufe germanischer Kultur angesehen.

 4. Jahrhundert v.d.Zt.

330 v.d.Zt.: Pytheas von Massilia berichtete über die Länder um die Nordsee und die dort lebenden Völker.

 3. Jahrhundert v.d.Zt.

um 230 v.d.Zt.: Bastarnen und Skiren belagerten die Stadt Olbia am Schwarzen Meer

222 v.d.Zt.: Die Bezeichnung "Germanen" findet in den römischen fasti triumphales Erwähnung.

 2. Jahrhundert v.d.Zt.

um 200 v.d.Zt.: Bastarnen und Skiren im heutigen Ostrumänien (Poieneşti-Lukaševka-Kultur)

um 200 v.d.Z.: germanische Oksywie- Kultur an der unteren Weichsel

179 v.d.Zt.: Bastarnen bekämpfen Makedonen und andere Völker des Balkans

175 v.d.Zt.: Bastarnen dringen in das Land der Dardaner ein

um 120 v.d.Zt.: Wandalen und Lugier im heutigen Polen (Przeworsker Kultur)

um 120 n.d.Zt.: Aufbruch der Kimbern, Teutonen, Ambronen und Haruden in Richtung Süden

113 v.d.Zt.: Sieg der Kimbern, Teutonen und Ambronen gegen die Römer bei Noreja

109 v.d.Zt.: Sieg der Kimbern, Teutonen und Ambronen gegen Marcus Iunius Silanus in Gallien

107 v.d.Zt.: Sieg der Kimbern und Teutonen über die Römer an der Saronne

105 v.d.Zt.: Sieg der Kimbern und Teutonen über die Römer unter Quintus Servilius Caepio bei Arausio

102 v.d.Zt.: Vernichtung der Teutonen und Ambronen unter Teutobod durch die Römer unter Gaius Marius bei Aquae Sextiae

101 v.d.Zt.: Schlacht von Vercellae (auch Schlacht auf den Raudischen Feldern) in Oberitalien. Vernichtung der Kimbern durch die Römer unter Gaius Marius und Quintus Lutatius Catulus

 1. Jahrhundert v.d.Zt.

um 75 v.d.Zt.: elbgermanische Stämme unter Ariovist ziehen an den Oberrhein, wo sich Wangionen, Triboker, Nemeter und Neckarsweben niederlassen

75 v.d.Zt.: Sueben dringen ins Elsaß ein

58 v.d.Zt.: Niederlage der Sueben unter Ariovist durch Julius Caesar

56 v.d.Zt.: Römer unter Julius Caesar setzen nach Britannien und zum Ostufer des Rheins über

55 v.d.Zt.: Quaden besiegen Usipeten und Tenkerer und verdrängen diese nach Westen

55 v.d.Zt.: Tenkterer und Usipeten fallen in Gallien ein und werden von Julius Caesar vernichtend geschlagen

55-53 v.d.Zt.: Caesars erster Rheinübergang - Verwüstungen in Germanien durch die Strafexpeditionen der Römer

53 v.d.Zt.: Caesars zweite Rheinüberschreitung

53 v.d.Zt.: Sugambrer belagern die Römer in Aduatuca

53 v.d.Zt.: Sieg Caesars über die Quaden

um 50 v.d.Zt.: Goten landen im heutigen Nordpolen 'Gothiskanza' (Wielbark-Kultur)

45 v.d.Zt.: Bastarnen erobern das heutige Bulgarien

38 v.d.Zt.: Marcus Vipsanius Agrippa unterwirft die Ubier, Ansiedlung der Ubier auf dem linken Rheinufer

25 v.d.Zt.: germanische Stämme dringen erneut in Gallien ein

23-24 v.d.Zt.: Bastarnen erobern Mysien, unterwerfen die Triballer und die Dardaner

24-25 v.d.Zt.: Bastarnen fallen in Thracien ein und werden durch Marcus Licinius Crassus mehrfach besiegt

16 v.d.Zt.: Sugambrer, Usipeten und Tenkterer vernichten die V. Legion unter Marcus Lollius, Beginn des römisch-germanischen Krieges

12–9 v.d.Zt.: Angriffskriege des Augustus unter Nero Claudius Drusus, die Länder der Usipeten, Sugambrer, Brukterer und Chatten werden verheert, die Sueben und Cherusker besiegt und alles Land bis zur Elbe verheert

8–7 v.d.Zt.: Kriegszüge des Tiberius in Germanien

8 v.d.Zt.: Unterwerfung der Cherusker


 1. Jahrhundert n.d.Zt.

4 n.d.Zt.:Römischer Freundschaftsvertrag mit den Cheruskern

5 n.d.Zt.: Unterwerfung der Chauken durch Tiberius

6 n.d.Zt.: Unterwerfung der Langobarden durch die Römer

6 n.d.Zt.: Markomannenkönig Marbod gründet das erste germanische Reich im Zusammenschluß mit Hermunduren, Langobarden, Lugiern, Quaden und Semnonen

4–6 n.d.Zt.: Tiberius Stadthalter in Germanien

9 n.d.Zt.: Varusschlacht. Germanische Stämme unter Führung des Cheruskerfürsten Arminius vernichten die XVII., XVIII. und XIX. Legion der Römer unter Publius Quinctilius Varus

ab 10 n.d.Zt.: Rachefeldzüge der Römer in Germanien

14 n.d.Zt.: Beginn der Germanenkriege unter Germanicus, Vernichtung der Marser,

15n.d.Zt.: Vernichtung große Teile der Chatten und Ampsivarier

15 n.d.Zt.: Feldzug gegen die Cherusker, Gefangennahme der Thusnelda

16 n.d.Zt.: Silius fällt im Autrag des Germanicus in das Land der Chatten ein und entfürt Frau und Tochter des Chattenfürsten Arpus

16 n.d.Zt.: Lucius Stertinius schlägt im Auftrag des Germanicus die Brukterer und verheert ihr Land

16 n.d.Zt.: erneuter Feldzug gegen die Cherusker, Sieg der Römer in der Schlacht auf dem Campus Idistaviso (Schlacht auf dem Idistavisischen Feld)

17 n.d.Zt.: Abfall der Semnonen, Hermunduren und Langobarden von Marbod

17 n.d.Zt: Unentschiedene Schlacht zwischen Arminius und Marbod

19 n.d.Zt.: Marbods Sturz durch Tatualda

19-50 n.d.Zt.: Quadenreich

20-90 n.d.Zt.: wechselnder Vorstöße von Germanen und Römern

21 n.d.Zt.: Ermordung Armins

28-47 n.d.Zt: Aufstand der Friesen gegen Rom

37-41 n.d.Zt.: Feldzüge des Caligula in Germanien

47 n.d.Zt.: Domitius Torbulo übernimmt das niederrheinische Heer

50 n.d.Zt.: Rheinische Ubiersiedlung wird römische Kolonie

50 n.d.Zt.: Chatten dringen in die Maingegend ein und werden zurück geschlagen

51 n.d.Zt.: Chattenfeldzug des Publius Pomponius Secundus

58 n.d.Zt.: Sieg der Hermunduren gegen Chatten und Cherusker

58 n.d.Zt.: Chauken verdrängen die Ampsivarier und Chasuarier

58 n.d.Zt.: Friesen drängen nach Westen und werden zurück geschlagen

58 n.d.Zt.: Vernichtung der Ampsivarier

69–70 n.d.Zt: Aufstand der Bataver gegen Rom

70 n.d.Zt.: Ersterwähnung der Burgunder durch Plinius des Älteren

77 n.d.Zt.: Bruktereraufstand wird durch Rutilius Gallicus niedergeschlagen, die Seherin Veleda wird verschleppt

83-87 n.d.Zt: Kriege des Domian gegen Chatten und Sweben

89 n.d.Zt.: erneuter Krieg Domitians gegen die Chatten

98 n.d.Zt.: Tacitus schreibt die Germania

 2. Jahrhundert n.d.Zt.

um 100 n.d.Zt.: Xanten wird als römische Kolonie gegründet

102 n.d.Zt.: Bastarnen unterliegen den Römern unter Trajan bei Adamklissi

um 150 n.d.Zt.: Goten erreichen das Schwarze Meer (Tschernjachow-Kultur)

165 n.d.Zt.: mehrere Kriege zwischen Chauken und Römern

166-180 n.d.Zt.: Markomannenkriege. Markomannen, Quaden und Sarmaten brechen in die Provinzen Noricum und Panonien ein, Wandalen, Hermunduren und Langobarden schließen sich an.

180 n.d.Zt.: Markomannen von den Römern unter Marc Aurel und Commodus geschlagen, Friedensschluss mit den Markomannen unter Commodus

um 200 n.d.Zt.: Entstehung der Bündnisse der Sachsen, Franken und Alamannen

 3. Jahrhundert n.d.Zt.

213 n.d.Zt.: Niederlage der Alamannen durch Caracalla in der Maingegend

um 220 n.d.Zt.: Wandalen und Langobarden stehen an den römischen Reichsgrenzen

232 n.d.Zt: erneute germanische Einfälle in die Provinzen Raetien und Obergermanien

234 n.d.Zt.: Severus Alexander begegnet einem Alemanneneinbruch durch Verhandlungen

235-238 n.d.Zt.: Niederlage der Alamannen gegen Maximus Thrax

237-271 n.d.Zt.: Rom bekämpft die Alamannen

238 n.d.Zt.: Goten gelangen an dir untere Donau

249–269 n.d.Zt.: Römische Kriege gegen die Goten (Gotensturm)

250-375 n.d.Zt.: Gotenreich in Südrussland

251 n.d.Zt.: Sieg des Gotenkönigs Kniwa über Kaiser Decius bei Silistria (Schlacht von Abrittus)

257-258 n.d.Zt.: Vorstöße der Franken und Alemannen ins Römische Reich

257 n.d.Zt.: Goten dringen bis Makedonien vor

257 n.d.Zt.: Sachsen verheeren die Nordsee- und Atlantikküste bis nach Spanien

259 n.d.Zt.: Alemannen stürmen Aventicum

259 - 260 n.d.Zt.: Germanen überwinden in breiter Front den obergermanisch-raetischen Limes

260 n.d.Zt.: Sieg der Römer gegen die Juthungen

260 n.d.Zt.: Franken siedeln am westlichen Rheinufer

um 260 n.d.Zt.: Spaltung in Ost- und Westgoten

260 n.d.Zt.: Alamannen besetzen das Zehntland

260 n.d.Zt.: Alamannen, Franken und Burgunden dringen ins Römische Reich ein

263 n.d.Zt.: Raubzüge der Goten im nördlichen Kleinasien

267 n.d.Zt.: Heruler plündern Athen, Korinth und Sparta

268 n.d.Zt.: Marcus Aurelius Claudius die besiegt die Alemannen am Gardasee

270 n.d.Zt.: Juthungeneinfall in Oberitalien

um 270 n.d.Zt: Markomannenzug über die Donau

278 -282 n.d.Zt.: Kaiser Marcus Aurelius Probus wirft in Gallien eingefallene Germanen hinter den Rhein zurück

278 n.d.Zt.: Burgunder in Raetien

286 n.d.Zt.: erste Erwähnung der Sachsen

286 n.d.Zt.: Einfälle der Sachsen , Franken und Heruler in Gallien

289 n.d.Zt.: Einfall der Alemannen, Burgunder und Heruler in das westrheinische Gebiet

 4. Jahrhundert n.d.Zt.

300-500 n.d.Zt.: Frühsächsische Zeit

332 n.d.Zt.: Westgoten werden römische Föderaten

um 350 n.d.Zt.: Bibelübersetzung des Wulfina -Verbreitung des Arianismus

350 n.d.Zt.: Sieg der Alamannen unter Chnodomar gegen Magnus Decentius

350 n.d.Zt.: Ostgotenreich unter Ermanarich

355 n.d.Zt.: Eroberung Kölns durch die Franken

357 n.d.Zt.: Sieg der Alemannen über die Römer unter Barbatio bei Augst

357 n.d.Zt.: in Raetien eingefallene Jutungen werden von Barbatio zurückgeschlagen.

357 n.d.Zt.: Julian Apostata besiegt die Alamannen unter Hortar , Suomar, Ur, Ursicinus und Vestralp, in der Schlacht von Straßburg (Argentoratum)

359 n.d.Zt.: Julianus schließt mit den Alemannenkönigen Macrianus, Hariobaudes, Ur, Ursicinus und Vadomarius Friedensverträge

360 n.d.Zt.: Alemannen überfallen an Raetien angrenzende Gebiete

364 n.d.Zt.: Valentinianus I. verweigert den Alemannenkönigen in Mailand die Tributzahlungen

365 n.d.Zt.: die Alamannen dringen weit nach Gallien ein

um 366-376 n.d.Zt.: Athanarich Herzog der Westgoten

366 n.d.Zt.: Alamannen werden bei Châlon-sur-Marne geschlagen

370 n.d.Zt.: Alamannen unter Rando belagern Mainz

um 370-410 n.d.Zt.:Alarich König der Westgoten

370 n.d.Zt.: der Alamannenkönig Vithicabius wird im Auftrag Roms ermordet

375 n.d.Zt.: Ostgotenreich durch Hunnen zerstört, Beginn der Völkerwanderung

375-376 n.d.Zt.: Vithimiris König der Ostgoten

376 n.d.Zt.: Tot des Greutungenkönigs Ermanarich

378 n.d.Zt.: Sieg der Westgoten über Kaiser Valens in der Schlacht von Adrianopel

378 n.d.Zt.: die alamannische Lentineser unter Priarius werden durch Franken und Römer in der Schlacht bei Argentovaria geschlagen

381 n.d.Zt.: Tot des Athanarich

382 n.d.Zt.: Friedenschluss zwischen Römern und den Westgoten

393 n.d.Zt.: Arbogast, auch Arbogast der Ältere, führte in Rom die heidnischen Kulte bis zu einem gewissen Grad wieder ein

395-410 n.d.Zt.: Alarich herrscht über die Westgoten

 5. Jahrhundert n.d.Zt.

406 n.d.Zt.: Burgeundenreich am Rhein

406-407 n.d.Zt.: Wandalen, Alanen, Sweben und Alamannen dringen über den Rhein

408 n.d.Zt.: Westgoten unter Alarich erobern Kärnten

409 n.d.Zt.: Wandalen, Alanen und Swebenziehen nach Spanien

410 n.d.Zt.: Wandalen erobern Spanien

410 n.d.Zt.: Westgoten unter Alarich erobern Rom

410 n.d.Zt.: Sueben bekennen sich mehrheitlich zum arianischen Christentum

410 n.d.Zt: Kaiser Honorius gibt Britanien auf

410 n.d.Zt.: Tot des Alarich

410-415 n.d.Zt: Athaulf König der Westgoten

413-436 n.d.Zt.: Reich der Burgunder bei Worms

415 n.d.Zt.: Westgotenreich in Spanien gegründet

418-451 n.d.Zt.: Theoderich I. König der Westgoten

418-507 n.d.Zt.: Westgotenreich in Südfrankreich

428 n.d.Zt.: asdingische Wandalen und Alanen wandern unter Geiserich in Afrika ein

429-534 n.d.Zt.: Afrikanisches Wandalenreich

um 430-585 n.d.Zt.: Suebenreich in Galicien

430 n.d.Zt.: Römer unter Aetius schlagen die Juthungen nach erneuten Einfall in Rätien

439 n.d.Zt.: Wandalen erobern Karthago

449 n.d.Zt.: Einladung von Hengest und Horsa- Angeln, Sachsen und Jüten siedeln sich auf den britischen Inseln an

um 450 n.d.Zt.: Aufstände der Franken

451 n.d.Zt.: Sieg des Aetius gegen die Hunnen unter Attila bei der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern

451 n.d.Zt.: Tot des Theoderich I.

453 n.d.Zt.: Theoderich II. wird König der Westgoten

453-469 n.d.Zt.: Edekon Fürst der Skiren, er fällt in der Schlacht an der Bolia

455 n.d.Zt.: Wandalen erobern Rom

454 n.d.Zt.: Niederlage der Hunnen gegen ein germanisches Heer, darunter Gepiden, Heruler, Skiren, Rugier und Teile der Ostgoten unter den Gepidenkönig Ardarichs in der Schlacht am Fluss Nedao in Pannonien, Ende der Hunnenherrschaft

455 n.d.Zt.: Tod des Horsa

um 460-510 n.d.Zt.: Bisinus König über die Thüringer

466-484 n.d.Zt.: Eurich begründet die Westgotenmacht

471-526 n.d.Zt.: Theoderich der Große, König der Ostgoten

473 n.d.Zt.: Ostgoten belagern Teurnia

474 n.d.Zt.: Tot des Ostgotenkönigs Thiudimir

476 n.d.Zt.: Odoaker setzt als skirische Heerführer den weströmischen Kaiser Romulus Augustulus ab und wird König über Italien

477 n.d.Zt.: König Geiserich stirbt

477 n.d.Zt.: Aelle wird erster König der britischen Südsachsen (Sussex)

482 n.d.Zt.: Chlodwig herrscht über die Franken

486 n.d.Zt.: Chlodwig siegt über die Römer in Gallien

487 488 n.d.Zt.: Vernichtung des Rugierreichs durch Ostgoten und Haruden unter Odoaker

488 n.d.Zt.: Goten erobern unter Theoderich Italien

489 n.d.Zt.: Langobarden im Rugiland

493 n.d.Zt.: Theoderich der Große erschlägt Odoaker beim Gastmal

493-555 n.d.Zt.: Ostgotenreich in Italien

495 n.d.Zt.: Romano-Briten schlagen ein angelsächisches Heer in der Schlacht von Mons Badonicus

496-751 n.d.Zt.: Merowingisches Reich

497 n.d.Zt.: Alamannen unterwerfen sich den Franken unter Chlodwig

498 n.d.Zt.: Sieg der Franken über die Alamannen

498 n.d.Zt.: Taufe Chlodwigs I., die Franken werden Christen


Dänemark:

Eine Fülle von dänischen Funden in Grabhügeln belegt einen lebhaften Handel zwischen diesem Gebiet und dem römischen Reich, sowie Kriegsbeute in Tümpeln und kleinen Seen zeigt, dass die Auseinandersetzung zwischen Zentraleuropa und Südskandinavien meist kriegerischer Natur war.

Viele Meeresarme überall im heutigen Dänemark waren früher durch Palisaden geschützt, die durch hunderte von in den unterwasser liegenden Grund gehauenen Pfählen gebildet wurden, und waren so unmöglich mit dem Schiff zu befahren. Sie waren schon im 3. und 4. Jahrhundert CE errichtet und immer wieder repariert worden, sodass sie noch im 5. Jahrhundert CE funktionstüchtig waren.

Derart gewaltige Wasserpalisaden sind im Haderslev Fjord gefunden worden; sie sind als Margrethes Bro und Æ lei bekannt. Das könnte auf ein stark zentralisiertes Königreich hindeuten.

 6. Jahrhundert n.d.Zt.

um 500 n.d.Z.t.: Frankenherrschaft unter Chlodwig I. in Gallien

506 n.d.Zt.: Sieg der Franken über die Alamannen

507 n.d.Zt.: Sieg der Franken über die Westgoten in der Schlacht von Vouille, Eroberung des Westgotenreichs von Tolosa

508 n.d.Zt.: Herulerreich unter König Rudolf von Langobarden vernichtet

510-531 n.d.Zt.: Herminafried König der Thüringer

510-540 n.d.Zt.: Wacho Herzog der Langobarden

511 n.d.Zt.: Tod Chlodwigs I., Teilung des Reichs

511-533 n.d.Zt.: Theuderich I. König von Austrasien

514 n.d.Zt.: Die Westsachsen erreichen Britannien (Wessex).

515 n.d.Zt.: Fränkische Jahrbücher verzeichnen Angriff des dänischen Königs Chochilaicus auf ihre Küsten

526 n.d.Zt.: Tot Theoderichs des Großen

531 n.d.Zt.: Untergang des Thüringischen Königreiches durch die Franken unter Chlothar I. und Theuderich I.

532 n.d.Zt.: Unterwerfung der Burgunder durch die Franken

533-547 n.d.Zt.: Theudebert I. König von Austrasien

534 n.d.Zt.: oströmische Truppen unter Belisar vernichten das Wandalenreich unter Gelimer

534 n.d.Zt.: die Franken erobern das Burgunderreich

535 n.d.Zt.: Beginn der Gotenkriege

535/536 n.d.Zt.: König von Austrasien

536 n.d.Zt.: gotisch-fränkisches Bündnis

536 n.d.Zt.: Das Gepidenreich der Goten wird von den Langobarden unter Alboin vernichtet

537 n.d.Zt.: Alamannen fallen unter fränkische Herrschaft

539 n.d.Zt.: Franken in Italien

542–552 n.d.Zt.: Totila, auch Baduila, herscht über die Ostgoten

545-560 n.d.Zt.: Audoin König der Langobarden

534 n.d.Zt.: Ermordung Herminafrieds durch Chlothar I. in Zülpich

550 n.d.Zt.: die Sueben werden unter König Karriarich zum Katholizismus bekehrt

551-567 n.d.Zt.: Athanagild König der Westgoten

552 n.d.Zt.: Totila fällt in der Schlacht von Busta Gallorum (auch Schlacht von Taginae) durch Narses

553 n.d.Zt.: Untergang der Ostgoten unter Teja durch Narses in der Schlacht am Milchberg

554 n.d.Zt.: Franken in Italien

558-561 n.d.Zt.: Chlothar I., stellt Reichseinheit wieder her

560-565 Alboin König der Langobarden

561 n.d.Zt.: erneute Teilung des Frankenreichs

561 - 567 n.d.Zt.: Charibert I. König über Aquitanien mit Rouen, Tours, Poitiers, Limoges, Bordeaux und Toulouse

561-592 n.d.Zt.: Guntram I. König über Burgund und Orléans

567-572 n.d.Zt.: Liuva I. König der Westgoten

567 n.d.Zt.: Gepiden unter König Kunimund von den Langobarden unter Alboin vernichtend geschlagen,Kunimund fällt

568- 601 n.d.Zt.: Rekkared I. König der Westgoten

586-572 n.d.Zt.: Langobarden erobern unter Alboin Italien

569-586 n.d.Zt.: Leovigild König der Westgoten

574 n.d.Zt.: Cleph, König der Langobarden

575-595 n.d.Zt.: Childebert II. König von Austrasien und ab 593 von Burgund

575-613 n.d.Zt.: Brunhilde in Austrasien

584 n.d.Zt.: Chilperich I. von Neustrien

548-555 n.d.Zt.: Theudebald König über Austrasien

584-629 n.d.Zt.: Reichseinigung durch Chlothar II.

584-590 n.d.Zt.: Authari König der Langobarden

568 n.d.Zt.: die Langobarden dringen in Italien ein

585 n.d. Zt.: Westgoten unter Leovigild siegen über den letzten Suebenkönig Andeca -Eingliederung des Suebenreiches

589 n.d.Zt.: Übertritt der Westgoten zum Katholizismus

590 n.d.Zt.: Auseinandersetzungen zwischen Langobarden, Franken und dem Exarchat

591 n.d.Zt.: Frieden zwischen Langobarden und Franken

591 n.d.Zt.: Frieden zwischen Langobarden und Franken

595-612 n.d.Zt.: Theudebert II. König über Austrasien

596 n.d.Zt.: Beginn der Christianisierung der Angelsachsen

597 n.d.Zt.:Tod der Fredegunde von Neustrien

597 n.d.Zt.: Ethelbrecht von Kent wird Christ

597 n.d.Zt.: König Ethelbert von Kent erlaubt Missioninaren unter Führung von Augustinus in Canterbury zu predigen und wird mit 10,000 Anhängern im nächsten Jahr Baptist.

 7. Jahrhundert n.d.Zt.

601-603 n.d.Zt.: Liuva II. König der Westgoten

603-610 n.d.Zt.: Witterich König der Westgoten

603 n.d.Zt.: Übertritt der Langobarden zum Katholizismus

610-612 n.d.Zt.: Gundemar König der Westgoten

613/616 n.d.Zt: Die walisischen Truppen aus Powys wurden von Truppen aus Northumbria unter Aethelfrith geschlagen.

616 n.d.Zt: König Ethelbert stirbt und mit seinem Tod kehren die Kent umgebenden Königreiche bis auf weiteres zum Heidentum zurück.

621-621 n.d.Zt.: Sisebut König der Westgoten

621-631 n.d.Zt.: Suinthila König der Westgoten

623-639 n.d.Zt.: Dagobert I. , Aufsteigen der Karolinger als Hausmeister von Austrasien

640 n.d.Zt.: Tot Pippins des Älteren

643 n.d.Zt.: Langobarden erobern Ligurien

652-672 n.d.Zt.: Rekkeswinth, König der Westgoten

655 n.d.Zt: Penda von Mercia, der letzte heidnische König Mercias, stirbt.

662-675 n.d.Zt.: Childerich II. König von Austrasien

663 n.d.Zt.: Sieg der Langobarden über die Franken und Kaiser Canstans II., Eroberungen in Apulien

672-680 n.d.Zt.: Wamba König der Westgoten

697 n.d.Zt.: Eroberung Westfrieslands durch die Franken

680 n.d.Zt.: Friesenmission

678-714 n.d.Zt.: Pippin der Mittlere Hausmeister des gesamten Frankenreichs

687-701 n.d.Zt.: Egica König der Westgoten

Dänemark: Die Rekonstruktion von Dannevirke, die vermutlich 10-11 Km lange Verteidigungslinie im heutigen Norddeutschland, ist laut Radiokohlenstoffdatierung 650 n.d.Zt begonnen wurden.

Es ist eine Legende, dass der halbmythische König Oengendus/Angantyr den Bau begonnen hat, um Invasionen aus dem Süden abzuwehren. Dannevirke beschützte die Stadt Hedeby, nahe der heutigen Stadt Schleswig.

 8. Jahrhundert n.d.Zt.

793 n.d.Zt: Plünderung der heiligen Insel Lindisfarne durch die Wikinger markiert den Beginn der Wikingerzeit.

794 n.d.Zt: Erster verzeichneter Angriff der Wikinger auf die Insel Iona.

Dänemark: Es gibt im 8. Jahrhundert n.d.Zt verschiedene mythische und quasi-historische Könige. Das Angelsächsische Epos Beowulf erzählt, dass Hroar König der Dänen gewesen sein soll. Das Gedicht ist im 8. Jahrhundert geschrieben worden, aber es gibt in ihm keinen Anhaltspunkt, wann die erzählten Ereignisse stattgefunden haben sollen. Bemerkenswert ist, dass Hroar tatsächlich König gewesen ist, doch war er König der Herulen, einer untergruppe der Stämme der Goten in Zentral- und Osteuropa. Interessanterweise wird gesagt, dass die heidnischen Herule zurück in den Norden zu ihren Glaubensbrüdern wanderten, als die Goten christianisiert wurden.

Saxo Grammaticus zählt einen König Roar, Sohn des Dan, auf, der angeblich die Stadt Roskilde, Hauptstadt Dänemarks über eine längere Zeit im Mittelalter, gegründet haben soll, während Bischof Absalon Kopenhagen gründete, das zu dieser Zeit nur Hafen genannt wurde. Von Ongendus/Angantyr wird ebenfalls gesagt, er habe in diesem Jahrhundert geherrscht, ebenso wie Siegfried.


Deutschland: Die Sachsenkriege begannen mit dem Feldzug Karls des Großen gegen die Sachsen im Sommer 772 n.d.Zt. Die Sachsen, die zwischen Nordsee und Harz bzw. Rhein und Elbe siedelten, waren bis dahin den fränkischen Königen teilweise tributpflichtig gewesen, aber nie ihre Untertanen. Außerdem hielten sie noch stark an germanischen Traditionen fest, wozu nicht nur die alte Religion und ein eher loser Stammesverband gehörten, sondern auch regelmäßige Raubzüge auf fränkisches Gebiet. Die Sachsenkriege endeten im Jahr 804 n.d.Zt, u.a. mit deren christlichen Bekehrung.

 9. Jahrhundert n.d.Zt.

839 n.d.Zt: Eine Wikingerflotte dringt in die Flüsse Tay und Earn in Schottland vor und tötet den Pikten König Eogán mac Óengusa und den König von Dál Riata Áed mac Boanta.

865 n.d.Zt: Das Große Heidnische Heer landet von Frankreich aus in East Anglia.

866 n.d.Zt: Das Große Heidnische Heer erobert das Königreich Northumbria.

870 n.d.Zt: Das Große Heidnische Heer erobert das Königreich East Anglia.

870 n.d.Zt: Erste dauerhafte Besiedelung Islands durch Ingolfur Arnarson laut Ari Thorgilssons "Íslendingabók".

874 n.d.Zt: Erste dauerhafte Besiedelung Islands durch Ingolfur Arnarson laut Sturla Thordarsons Landnámabók und den isländischen Annalen.

874 n.d.Zt: Das Große Heidnische Heer erobert das Königreich Mercia.

875 n.d.Zt: Harald I. von Norwegen sendet eine Flotte von Norwegen nach Schottland, im Versuch, die norwegische Einigkeit zu steigern, indem er Jarls unterwirft, die gegen seinen Aufstieg kämpfen.

880 n.d.Zt: Ankunft von Thorolf Mostur-Beard und seiner Familie und Freunde in Breidafjord.

878 n.d.Zt: Guthrum der Ältere unterzeichnet den Vertrag von Wedmore, nachdem er von Alfred dem Großen geschlagen worden war und muss zum Christentum konvertieren. Er nimmt den Namen Aethelstan an.

 10. Jahrhundert n.d.Zt.

947 n.d.Zt: Erik I. von Norwegen erobert York.

962-973 Otto I. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation

985 n.d.Zt: Besiedelung von Grönland durch Erik den Roten

986 n.d.Zt: Bjarni Herjolfsson bekommt als erster Europäer Nordamerika zu sehen.

 11. Jahrhundert n.d.Zt.

1000 n.d.Zt: Island konvertiert zum Christentum.

1066 n.d.Zt: Harald Hardrada versucht erfolglos in England einzufallen.

 12. Jahrhundert n.d.Zt.

 13. Jahrhundert n.d.Zt.

1262 n.d.Zt: Der Freistaat Island gerät durch den sog. "Alten Vertrag" unter Norwegische Herrschaft. Der von Norwegen eingesetzte Herzog Gissur übernimmt die Macht.

 14. Jahrhundert n.d.Zt.

 15. Jahrhundert n.d.Zt.

 16. Jahrhundert n.d.Zt.

 17. Jahrhundert n.d.Zt.

 18. Jahrhundert n.d.Zt.

 19. Jahrhundert n.d.Zt.

 20. Jahrhundert n.d.Zt.

1907 n.d.Zt: Gründung der alten Germanischen Glaubens-Gemeinschaft (GGG) durch Ludwig Fahrenkrog.

1972 n.d.Zt.: Ásatrú wird in Island offiziell als Religion anerkannt

1987 n.d.Zt: Der Ring Of Troth (auch The Troth) wird von Edred Thorsson und James Chisholm gegründet.

1991 n.d.Zt: Neugründung der Germanischen Glaubens-Gemeinschaft (GGG) durch Géza von Neményi.

1994 n.d.Zt: Die Asatru Folk Assembly wird durch Stephen McNallen gegründet.

1996 n.d.Zt.: Die Åsatrosamfundet Bifrost wurde offiziell von der norwegischen Regierung als Glaubensgemeinschaft anerkannt.

1996 n.d.Zt: 12. Juni: Gründung des Angelseaxisce Ealdriht durch Winifred Hodge und Swain Wodening

1997 n.d.Zt: August: Gründung des Forn Siðr - Asa- og Vanetrosamfundet i Danmark

1998 n.d.ZT: Juni: Der World Congress of Ethnic Religions (WCER) wird in Vilnius (Wilna) in Litauen gegründet.

 21. Jahrhundert n.d.Zt.

2000 n.d.Zt: 27. August: Offizieller Gründungstag des Eldaring

2003 n.d.Zt.: 6. November: Forn Siðr wurde vom dänischen Kirchenministerium offiziell als Glaubensgemeinschaft anerkannt

2004 n.d.Zt: 19. November: Auflösung des Angelseaxisce Ealdriht; Gründung des Miercinga Ríce.